Kognition

Überblick über die Fortbildungsinhalte für Pflegende und Therapeuten zum Thema Kognition

Kognition - was ist das und wie kann man einen Zugang dazu finden?

Das Verständnis für Kognition ist nicht einfach – eine klare und schnelle Definition findet sich oft nicht. Über Kognition sind zahlreiche Bücher geschrieben worden, teilweise hunderte von Seiten dick. Doch es ist letztlich gar nicht so kompliziert, einen ersten Zugang zum Thema zu finden. In den Fortbildungskursen zur Kognition bieten wir eine Einführung sowohl zum Verständnis von Kognition an sich als auch in die wichtigsten pflegerischen und therapeutischen Aspekte an, die bei Patienten mit kognitiven Defiziten – aus welchen Gründen auch immer – zu beachten sind. Das beginnt mit Menschen mit Demenz, streift Patienten mi Delir und befasst sich mit den kognitiven Störungen bei affektiven Erkrankungen wie Depressionen. Nicht zuletzt werden kognitive Störungen auch bei organischen Schäden des Gehirns ("Defekten") erkennbar, etwa nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Trauma, Blutungen oder Infektionen. Diese Krankheitsbilder werden insoweit vorgestellt, wie es für ein Verständnis der kognitiven Störungen wichtig ist – und für einen therapeutisch und pflegerisch guten Umgang mit den Patienten.
Wie man diese kognitiven Störungen erkennen und sinnvoll erfassen kann, also welche Form eines Assessments hilfreich sein kann, wird in den Fortbildungskursen erarbeitet. Letztlich ist ein wichtiger Aspekt in den Kursen, dass Behandlungsansätze aufgeführt werden, die sich – jeweils unterschieden nach den Berufsgruppen – dann auch wirkungsvoll umsetzen lassen. Behandlungsziele zu definieren und Behandlungsetappen zu erreichen ist gerade in Zeiten knapper Ressourcen extrem wichtig. Von daher ist auch der Umgang und die Einbindung der Angehörigen von großer Bedeutung – und wird natürlich in den Fortbildungskursen auch bearbeitet.  

Kognition ist die Fähigkeit des Individuums, mit sich und seiner Umwelt angemessen, verstehend und verständig zu kommunizieren, zu interagieren und zu reagieren. Es ist die Fähigkeit, nicht nur selbst zu denken und zu handeln, sondern dieses auch zu reflektieren und sich an die Rückwirkung auf Denken und Verhalten neu zu organisieren und anzupassen. 


Kognition ist komplex – zur Kognition gehören vor allem fünf Domänen. Das sind Aufmerksamkeit (in verschiedenen Facetten/ Unterteilungen), Gedächtnis (in verschiedenen zeitlichen und inhaltlichen Aspekten), visuospatiale und visuokonstruktive Funktionen, Sprache und Sprachverständnis und exekutive Funktionen. 


Die Störung von Kognition kann bei unterschiedlichen Erkrankungen höchst unterschiedlich ausfallen und von daher auch zu sehr differenten klinischen Bildern führen. 

So läuft ein Kurs 

Vortrag 

Die wichtigsten Aspekte des Themas werden in Vorträgen dargestellt und gemeinsam mit den Teilnehmern aus Impulsen und Ideen entwickelt – stets auf dem Boden des Wissens, welches in der Gruppe vorhanden ist. Es gibt keine vorgefertigten Präsentationen, die ablaufen. 

Gruppenarbeit

Die Fortbildung lebt von der Gruppe – und der Gruppenarbeit. Angepasst an das Know-How und Wissen der Teilnehmer werden Gruppenübungen und -arbeiten umgesetzt und vorgestellt, die eine Vertiefung des Wissens mit sich bringen. 

Hand-Out

Wenn es keine Präsentationen gibt, gibt es auch keinen Hand-Out. Alle Teilnehmer erhalten aber zum jeweiligen Kurs passend ein oder mehrere Infografiken, mit denen sie dann das Erlernte aus dem Kurs vertiefen und wieder-erinnern können. 

Interessiert an einem Kurs?

Wenn Sie an einem Kurs zum Thema Kognition interessiert sind, nehmen Sie Kontakt auf – einige Kurse finden im NPZ statt, andere an der Albertinen-Akademie und natürlich können Kurse auch in Ihrer Einrichtung durchgeführt werden. 
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und stimme zu.

Neuropsychiatrisches Zentrum Hamburg-Altona NPZ GmbH
Stresemannstr. 23, 22769 Hamburg

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