Spastik- und Schmerztherapie

Wir haben uns auf einige besondere Verfahren zur Therapie von akuten und chronischen Schmerzen, besonders resistenten Schmerzen und Spastiken spezialisiert.

Schmerzen kennt jeder- aber was ist das eigentlich? 

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Schmerz als „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder mit Begriffen einer solchen beschrieben wird." 

Akute Schmerzen kennt wohl jeder- man verletzt sich, verbrennt sich, stößt sich, ist als Kind beim Toben hingefallen. Dieser Schmerz besitzt eine Warnfunktion und dient der Vermeidung von weiterem Schaden sowie zur Verbesserung der Heilung (z. B. durch Ruhigstellung).
Akute Schmerzen haben eine sehr günstige Prognose. In den allermeisten Fällen gehen sie von allein wieder weg, sobald die Ursache auskuriert ist. Hierüber müssen wir uns also wenig Sorgen machen. Auch das kennt wohl jeder aus seiner Kindheit: Etwas Kühlung, einmal pusten, Pflaster drauf – und schon geht es wieder besser.
In manchen Fällen benötigen die Betroffenen für eine Weile Schmerzmedikamente, um über die schlimmste Phase der Erkrankung hinwegzukommen. Dies kann z. B. nach einer schwereren Verletzung oder nach einer Operation der Fall sein. Akuter Schmerz hat ein passendes auslösendes Ereignis und eine Schutz- und Warnfunktion für unseren Körper.

Der Schmerz ist immer einzigartig – kein Mensch hat denselben Schmerz wie ein anderer.

Anders verhält es sich mit dem Chronischen Schmerz. Hier besteht kein direkter Zusammenhang mit einem auslösenden Ereignis, die Intensität der Schmerzen entspricht nicht dem zugrunde liegenden Reiz. Der Schmerz hält z. B. länger an als die übliche Dauer einer akuten Erkrankung und verliert seine Warn- und Schutzfunktion. Chronischer Schmerz ist eine eigenständige Erkrankung und bedarf einer speziellen Therapie.

Chronische Schmerzen betreffen heute einen von fünf Erwachsenen in Europa (Breivik et al., 2006). Wird Schmerz unzureichend behandelt, kann dies schwerwiegende Folgen für die geistige und körperliche Gesundheit der betroffenen Personen und ihrer Familien haben. Schlaflosigkeit, Angst, Medikamentenabhängigkeit und Depression können die Folge sein.

Expertenbehandlung im NPZ

Unsere Neurochirurgin Dr. med. Stephanie Patek hat viel Erfahrung in der Schmerzbehandlung, im Besonderen mit chronischen Rückenschmerzen. Sie besitzt Zusatzweiterbildungen der speziellen Intensivmedizin sowie der speziellen Schmerztherapie. Häufig gelingt es ihr mit kleinen Eingriffen wie Infiltrationen Beschwerden gut zu lindern, sodass sogar eine Operation vermieden werden kann.

Behandlungsspektrum: Krankheitsbilder

Rückenschmerzen
Insbesondere Kreuz-/Bein-Schmerzen, Nacken-/Schulter-Armschmerzen, failed back pain (Persistierende Schmerzen nach Rückenoperationen)

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
Bandscheibenvorfall, Facettengelenksarthrose, Iliosakralgelenkssyndrom; muskuläre Blockaden; Fasziendistorsion

Leisten-/ Knieschmerzen

Complex regional pain syndrom
CRPS, Kausalgie, oft noch unter Morbus Sudeck bekannt

Nervenengpasssyndrome

Kopfschmerzen
Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz

periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Angina pectoris 

Spastik

Osteoporose

Tumorschmerzen

Behandlungsverfahren

Wir haben uns auf einige besondere Verfahren zur Therapie von akuten und chronischen Schmerzen, besonders resistenten Schmerzen und Spastiken spezialisiert. In unserem interdisziplinären Team bieten wir sowohl medikamentöse als auch interventionelle Verfahren an: 


  • Periradikuläre Therapie (PRT), Facettengelenksinfiltration, Iliosakralgelenksblockade
  • selektive Thermokoagulation von Schmerzfasern zur dauerhaften Linderung bei Facetten- und Iliosakralgelenkssyndrom
  • epidurale Umflutung
  • sonographisch gestützte Triggerpunktinfiltration
  • Infiltration von peripheren Nerven
  • TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
  • Implantation und Nachsorge von intrathekalen Medikamentenpumpen
  • Neuromodulationsverfahren (Spinal Cord Stimulation)
  • Kyphoplastie/Vertebroplastie bei osteoporotischen Wirbelköperfrakturen

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